Die vierte Generation: Den Blick geschärft.
Geboren in den 2000ern, bin ich in eine Welt hineingewachsen, in der Bilder omnipräsent sind. Doch für mich war die Fotografie nie nur ein schneller Klick – sie ist Familienerbe.Nach meinem Urgrossvater, meinem Grossvater und meinem Vater führe ich diese Tradition nun in der vierten Generation fort. Wo mein Vater noch als „Film-Junge“ Kameras bestückte, bin ich mit der digitalen Präzision aufgewachsen, ohne dabei das alte Handwerk aus den Augen zu verlieren. Das Wissen über Komposition und das Spiel mit dem Licht wurde mir quasi in die Wiege gelegt.
Während die Generationen vor mir oft im Auftrag arbeiteten, suche ich heute die Stille und die Details. Mein Fokus liegt in der Natur, auf den Strassen der Stadt und in der Unverfälschtheit eines Porträts. Mich fasziniert nicht das grosse Spektakel, sondern das, was oft übersehen wird: die kleinen Strukturen, ein flüchtiger Blick oder die besondere Atmosphäre eines Moments.
Für mich ist die Fotografie die Brücke zwischen der Familientradition und meiner ganz eigenen Sicht auf die Welt.
Arbeitsweise
Ich bleibe einer Tradition treu: Keine Zooms. Für mich ist Fotografie kein beiläufiges Festhalten, sondern eine Entscheidung. Die Arbeit mit Festbrennweiten zwingt mich, schon vor dem ersten Klick nachzudenken: Welchen Ausschnitt wähle ich? Welches Objektiv braucht diese Geschichte?
Statt den Bildausschnitt bequem per Dreh am Objektiv zu verändern, bewege ich mich selbst. Das schärft meinen Blick für den Winkel und hält mich aktiv im Geschehen.
Ich liebe den verdichteten Blick. Ab 50mm (Vollformat-Äquivalent) beginnt für mich die Konzentration auf das Wesentliche. Diese Brennweiten isolieren Details in der Natur, beruhigen eine volle Strasse und geben meinen Porträts eine klare, fokussierte Tiefe. Hier finde ich die Ruhe und die kleinen Strukturen, die mich faszinieren.
Während ich mich in der Tiefe des Raums am wohlsten fühle, taste ich mich langsam an die kürzeren Brennweiten heran. Es ist eine neue Herausforderung, mehr vom Kontext zuzulassen, ohne die Präzision zu verlieren – ein Prozess, der meine Perspektive stetig erweitert.
Die Fotografie ist für mich die Balance aus geerbtem Handwerk und dem ständigen Suchen nach meinem eigenen, unverfälschten Bild.
Statt den Bildausschnitt bequem per Dreh am Objektiv zu verändern, bewege ich mich selbst. Das schärft meinen Blick für den Winkel und hält mich aktiv im Geschehen.
Ich liebe den verdichteten Blick. Ab 50mm (Vollformat-Äquivalent) beginnt für mich die Konzentration auf das Wesentliche. Diese Brennweiten isolieren Details in der Natur, beruhigen eine volle Strasse und geben meinen Porträts eine klare, fokussierte Tiefe. Hier finde ich die Ruhe und die kleinen Strukturen, die mich faszinieren.
Während ich mich in der Tiefe des Raums am wohlsten fühle, taste ich mich langsam an die kürzeren Brennweiten heran. Es ist eine neue Herausforderung, mehr vom Kontext zuzulassen, ohne die Präzision zu verlieren – ein Prozess, der meine Perspektive stetig erweitert.
Die Fotografie ist für mich die Balance aus geerbtem Handwerk und dem ständigen Suchen nach meinem eigenen, unverfälschten Bild.
